Summit 2013: Vier Themen im Fokus

Zum zweiten Cyber Security Summit am 11. November 2013 kamen rund 130 Top-Manager deutscher Konzerne sowie Spitzenpolitiker aus EU, Deutschland und Österreich zusammen. Der Summit 2013 traf auf eine breite Diskussion um das Vertrauen in die digitale Gesellschaft – erschüttert nicht zuletzt durch den aktuellen Konflikt um geheimdienstliche Abhörprogramme. Die Arbeitsgruppen konzentrierten des Cyber Security Summit konzentierten sich deshalb auf vier Themenfelder.

Vertrauen in digitale Gesellschaft wieder aufbauen

Die Enthüllungen des US-amerikanischen Whistleblowers Edward Snowden haben zu einem extremen Vertrauensverlust in die digitale Welt geführt. Oberste Prämisse muss es nun sein, dieses Vertrauen wieder zurückzugewinnen. Um dies zu ermöglichen, müssen sich alle Akteure der digitalen Welt wieder stärker auf gesellschaftliche Werte besinnen.

Ergebnisse Arbeitsgruppe 1

Neue Bedrohungs‌szenarien für die Wirtschaft

Die Bedrohungen aus dem Cyberspace nehmen nicht nur zu, sie werden auch immer gezielter und spezifischer. Jeden Tag rund 200.000 neue Varianten von Viren, Trojanern und Würmern auf. Auf die Frühwarnsysteme der Deutschen Telekom erfolgen jeden Tag bis zu 800.000 Angriffe. Neben Spionage- und Sabotageakten spielt in diesem Zusammenhang vor allem die organisierte Wirtschaftskriminalität eine große und wachsende Rolle. Insgesamt wird damit das Vertrauen der Menschen in die digitale Welt massiv gestört. Dieses Vertrauen müssen wir zurückgewinnen. Hierfür ist ein Echtzeitlagebild zu den Internet-Angriffen erforderlich.

Ergebnisse Arbeitsgruppe 2

Vertrauen gewinnen, Vertrauen wiederherstellen

Industrie und Politik stehen nach den Überwachungsskandalen der jüngsten Vergangenheit vor der Herausforderung, eine auf Vertrauen, Transparenz und Kooperation beruhende Sicherheitskultur zu schaffen. Das Vertrauensproblem zwischen den Staaten wird möglicherweise gelöst, wenn alle Seiten offen und transparent erklären, welche Spionageaktivitäten sie ausgeführt haben.

Ergebnisse Arbeitsgruppe 3

Cyber-Abwehr wird zur geschäftskritischen Kernkompetenz

International tätige Großkonzerne sind einer wachsenden Zahl von Cyber-Angriffen ausgesetzt, die ihre gesamte Wertschöpfung ins Visier nehmen. Die hochprofessionellen Angreifer zeichnen sich durch ein stark arbeitsteiliges Vorgehen aus und setzen dabei an den unterschiedlichsten Punkten der Lieferkette an.

Ergebnisse Arbeitsgruppe 4

Neben Keynotes von EU-Kommissarin Neelie Kroes und der damaligen Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, konnten die Teilnehmer der hochrangig besetzten Paneldiskussion zum Thema „Cybersecurity, Datenschutz und Internationale Beziehungen“ folgen. Redner waren der ehemalige israelische Ministerpräsident Ehud Barak, Howard A. Schmidt (ehemaliger Cybersicherheitsberater von US-Präsident Barack Obama), Mag. Johanna Mikl-Leitner, österreichische Bundesministerin für Inneres sowie der stellvertretende Generalsekretär der OECD, Yves Leterme.

Abschlus‌skommuniqué und strategische Handlungsempfehlungen

Impulsvorträge, vor allem aber die Diskussion im Plenum und in Arbeitsgruppen zu den genannten Themenfeldern boten die Gelegenheit, strategische Handlungsempfehlungen zu definieren und Anstöße für eine vernetzte digitale Gefahrenabwehr zu setzen. Entsprechend sind die Kernpunkte des Abschluss-Kommuniqués

des zweiten Cyber Security Summits definiert: die Sensibilisierung für Fragen der Cybersicherheit, eine Sicherheits- und Wirtschaftspolitik, die den neuen Herausforderungen gerecht wird, sowie ein intensivierter Informationsaustausch zwischen Unternehmen und Behörden.

Abschlusskommuniqué.pdf

2013 Summit: Focus on four topics

Around 130 top managers of major German corporations, along with leading politicians from the EU, Germany and Austria, came together for the second Cyber Security Summit on November 11, 2013.

The 2013 Summit came at a time of broad discussion on confidence in the digital society – shaken not least by the current controversy surrounding security services' eavesdropping programs. The working groups at the Cyber Security Summit thus focused on four topic areas.

Rebuilding trust in the digital society

The revelations by the American whistle-blower, Edward Snowden, have led to an extreme loss of trust in the digital world. The highest priority must now be to win back this trust. In order to do this, all players in the digital world must focus more strongly on social values.

Results working group 1

New threat scenarios for the economy

The threats from cyberspace are not only increasing, they are becoming ever more targeted and more specific. Every day around 200,000 new variants of viruses, Trojans and worms appear. Up to 800,000 attacks on the early warning systems of Deutsche Telekom take place every day. In addition to espionage and sabotage activities, it is mainly organized economic crime that is playing a large and growing role in this context. Overall, people's trust in the digital world is being hugely affected. We must regain this trust. For this purpose, a valid, real-time picture of the Internet attacks is required.

Results working group 2

Gaining trust, restoring trust

After the monitoring scandals of the very recent past, the industrial and political worlds face the challenge of creating a security culture based on trust, transparency, and cooperation. The problem of trust between states may possibly be solved if all sides declare openly and transparently what espionage activities they have indulged in.

Results working group 3

Cyber defense is becoming a business‌s-critical core skill

Major international companies are subjected to an increasing number of cyber attacks which target their entire value-added chain. The highly professional attackers are characterized by a procedure based largely on a division of labor, and they hit a wide variety of points within the supply chain.

Results working group 4

In addition to keynote speeches by EU Commissioner Neelie Kroes and Germany's Federal Minister of Justice at the time, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, participants were able to follow the panel discussion of distinguished experts on the subject of "Cyber security, data protection and international relations." The speakers were the former Israeli Prime minister Ehud Barak, Howard A. Schmidt (the former cyber security adviser to U.S. President Barack Obama), Johanna Mikl-Leitner, the Austrian Federal Minister for the Interior and the Deputy General Secretary of the OECD, Yves Leterme.

Final communiqué and recommendation for strategic action

Keynote speeches – and particularly debates in the plenary sessions and the working groups on the above subject areas – offered the opportunity to define recommendations for strategic action and provided impetus to the development of networked digital defensive measures.

The key points of the final communiqué have been defined accordingly: Raising awareness of cyber security issues, implementing security and economic policies that respond to the new challenges in this area, and an increased exchange of information between companies and the authorities.

Final-communiqué.pdf

01 01

Kontinuität für mehr
Cyber-Sicherheit

Zum dritten Mal richten die Münchner Sicherheitskonferenz und die Deutsche Telekom den Cyber Security Summit aus. Das Treffen am 3. November 2014 in Bonn dient dem Austausch von Führungspersönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik, um Sicherheitsstrategien gegen die Bedrohungen aus dem Cyberraum zu entwickeln und Impulse für eine vernetzte digitale Gefahrenabwehr zu setzen.

Die Gastgeber, Botschafter Wolfgang Ischinger, Vorsitzender der Münchner Sicherheitskonferenz und Timotheus Höttges, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom AG, begrüßen eine Vielzahl an hochrangigen nationalen sowie internationalen Gästen.
Die Keynotes werden gehalten von Brigitte Zypries (Parlamentarische Staatssekretärin, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie), Andy Müller-Maguhn (Managing Director, Datenreisebüro) und Ashar Aziz (Gründer, Stellvertretender Vorsitzender, Chief Strategy Officer, FireEye). Liste der Referenten

Agenda

Der Schutz individueller Freiheitsrechte, wie das Recht auf informationelle Selbstbestimmung und mögliche Konsequenzen aus der NSA-Affäre, dominieren derzeit den öffentlichen Diskurs. Darüber hinaus stellt Cyberkriminalität eine ständig wachsende Bedrohung für Wirtschaft und Gesellschaft dar. Neue technologische Entwicklungen, wie die Entstehung des Internets der Dinge, „Industrie 4.0“, „Big Data“ als auch Themen wie Finanzmarktstabilität, der Schutz kritischer Infrastrukturen und die damit verbundenen Sicherheitsherausforderungen stehen im Programm.

Cybersecurity Summit for Kids

Zum ersten Mal veranstaltet die Telekom in diesem Jahr einen „Cyber Security Summit for Kids“. Die Veranstaltung speziell für Kinder findet einen Tag nach dem Cyber Security Summit in Bonn statt. Dabei will das Unternehmen bei Kindern der Klassenstufen vier bis sechs Bewusstsein schaffen für Möglichkeiten und Risiken der Mediennutzung: Sie sollen das Wissen erhalten, das sie benötigen, um sich sicher und verantwortungsvoll in der modernen Welt der Kommunikationstechnologie und der neuen Kommunikationsdienste zu bewegen.

Im Vorfeld der Veranstaltung wird die Telekom Ende August gemeinsam mit fazschule.net einen bundesweiten Schülerwettbewerb unter dem Motto „Medien, aber sicher!“ starten. Die Gewinnerprojekte werden auf dem Cyber Security Summit for Kids prämiert.

Alle Informationen zum „Cyber Security Summit for Kids“

01 01

Consistency for greater
cyber security

The Munich Security Conference and Deutsche Telekom will host the Cyber Security Summit for the third time. The meeting on November 3, 2014 in Bonn aims to bring together political and economic leaders to develop security strategies against threats from cyberspace and provide impetus for networked digital defense measures.

The hosts Ambassador Wolfgang Ischinger, Chairman of the Munich Security Conference, and Timotheus Höttges, Chief Executive Officer of Deutsche Telekom AG welcomed a range of high-ranking national and international guests.
Keynotes are held by Brigitte Zypries (Parliamentary State Secretary, Federal Ministry for Economic Affairs and Energy, Federal Republic of Germany), Andy Müller-Maguhn (Geschäftsführer, Datenreisebüro) and Ashar Aziz (Founder, Vice Chairman of the Board and Chief Strategy Officer, FireEye). Speakers List

Agenda

The protection of individual liberty rights, such as the right of informational self-determination and possible consequences of the NSA affair, are currently dominating the public discourse. In addition, cyber crime is a permanently growing threat to our economies and societies. New technological developments, such as the evolution of the Internet of Things, Industry 4.0 and Big Data, as well as topics such as financial market stability and the protection of critical infrastructure are also on the agenda.

Cybersecurity Summit for Kids

This year marks the first time that Deutsche Telekom is hosting the “Cyber Security Summit for Kids”. The event is specifically tailored to children and takes place in Bonn one day after the Cyber Security Summit. The company wants to do its part to ensure that children in grades four to six develop awareness for the opportunities and risks of consuming media. The children should leave the summit with the knowledge they need to act safely and responsibly in the world of modern communication technology and new communication services.

Programm

10:00

Eröffnung, Botschafter Wolfgang Ischinger (Vorsitzender, Münchner Sicherheitskonferenz),
Timotheus Höttges (Chief Executive Officer, Deutsche Telekom AG)

10:10

Keynote, Brigitte Zypries (Parlamentarische Staatssekretärin, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie)

10:25

Keynote, Andy Müller-Maguhn (Geschäftsführer, Datenreisebüro)

10:45

Podiumsdiskussion – Recent Developments in Cyber and Information Warfare

11:45

Podiumsdiskussion – Data Protection and Cyber Security – How to Find Common Ground?

12:30

Mittagspause

13:30

Diskussion in Arbeitsgruppen zu den Fokusthemen
AG 1: Digital Defense – From Prevention to Resilience
AG 2: Cyber Governance – The State of Play and the Road Ahead
AG 3: Encouraging Innovation in Cyber Security
AG 4: How to Prevent a Digital Emergency? (inkl. „Live Hacking Demonstration“)

14:30

Kaffeepause

15:00

Podiumsdiskussion – ICT Companies and Industry: Expectations and Responsibilities

16:00

Keynote, Ashar Aziz (Gründer, Stellvertretender Vorsitzender, Chief Strategy Officer, FireEye)

16:15

Zusammenfassung – Timotheus Höttges (Chief Executive Officer, Deutsche Telekom AG)

16:30

Ende der Veranstaltung

Agenda

10.00 a.m.

Welcome address, Ambassador Wolfgang Ischinger (Chairman, Munich Security Conference)
and Timotheus Höttges (Chief Executive Officer, Deutsche Telekom AG)

10.10 a.m.

Keynote speech, Brigitte Zypries (Parliamentary State Secretary to the Federal Minister for Economic Affairs and Energy,
Federal Republic of Germany)

10.25 p.m.

Keynote speech, Andy Müller-Maguhn (Managing Director, Datenreisebüro)

10.45 p.m.

Panel discussion – Recent Developments in Cyber and Information Warfare

11.45 p.m.

Panel discussion – Data Protection and Cyber Security – How to Find Common Ground?

12.30 p.m.

Lunch

1.30 p.m.

Breakout Sessions
WG 1: Digital Defense – From Prevention to Resilience
WG 2: Cyber Governance – The State of Play and the Road Ahead
WG 3: Encouraging Innovation in Cyber Security
WG 4: How to Prevent a Digital Emergency? (incl. „Live Hacking Demonstration“)

2.30 p.m.

Coffee break

3.00 p.m.

Panel discussion – ICT Companies and Industry: Expectations and Responsibilities

4.00 p.m.

Keynote speech, Ashar Aziz (Founder, Vice Chairman of the Board, Chief Strategy Officer, FireEye)

4.15 p.m.

Wrap-up – Timotheus Höttges (Chief Executive Officer, Deutsche Telekom AG)

4.30 p.m.

End of event

Referenten

Wolfgang Ischinger

Botschafter, Vorsitzender, Münchner Sicherheitskonferenz

Timotheus Höttges

Chief Executive Officer, Deutsche Telekom AG

Brigitte Zypries

Parlamentarische Staatssekretärin, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Klaus-Dieter Fritsche

Staatssekretär und Geheimdienstkoordinator, Bundeskanzleramt

Andy Müller-Maguhn

Geschäftsführer, Datenreisebüro

Sorin Ducaru

Beigeordneter Generalsekretär, NATO

Elmar Brok

Vorsitzender, Auswärtiger Ausschuss, Europäisches Parlament

Ben Wizner

Director, ACLU Speech, Privacy & Technology Project

Clemens Binninger

Mitglied des Bundestages, Vorsitzender des Parlamentarischen Kontrollgremiums

David Piscitello

Vice-President, Security and ICT Coordination, ICANN

Hans-Georg Maaßen

Präsident, Bundesamt für Verfassungsschutz

Matt Thomlinson

Vice-President, Microsoft Trustworthy Computing

Ashar Aziz

Gründer, Stellvertretender Vorsitzender, Chief Strategy Officer, FireEye

James A. Lewis

Director und Senior Fellow, Technology & Public Policy, Center for Strategic and International Studies

Tobby Simon

Vorsitzender des Vorstands, Synergia Bio Sciences und Präsident, Synergia Foundation

Dave Merkel

Chief Technology Officer, FireEye

Christoph Keese

Executive Vice-President, Axel Springer SE

Dennis Monner

Chief Executive Officer, Secucloud

Rik Ferguson

Vice-President, Security Research, Trend Micro

Michael Hange

Präsident, Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik

Ciaran Martin

Director-General, Government & Industry Cyber Security, GCHQ

Ingrid-Helen Arnold

Chief Information Officer, SAP

Siegfried Russwurm

Mitglied des Vorstands, Siemens AG

Elmar Theveßen

Stellvertretender Chefredakteur und Leiter der Hauptredaktion Aktuelles, ZDF

Georg Mascolo

Leiter, Rechercheverbund von NDR, WDR und Süddeutsche Zeitung

Klaus Schweinsberg

Geschäftsführer, Centrum für Strategie und Höhere Führung

Speaker

Wolfgang Ischinger

Ambassador, Chairman, Munich Security Conference

Timotheus Höttges

Chief Executive Officer, Deutsche Telekom AG

Brigitte Zypries

Parliamentary State Secretary, Federal Ministry for Economic Affairs and Energy, Federal Republic of Germany

Klaus-Dieter Fritsche

State Secretary at the Federal Chancellery

Andy Müller-Maguhn

Managing Director, Datenreisebüro

Sorin Ducaru

Assistant Secretary General for Emerging Security Challenges, NATO

Elmar Brok

Chairman, Foreign Affairs Committee, European Parliament

Ben Wizner

Director, ACLU Speech, Privacy & Technology Project

Clemens Binninger

Member of the Bundestag, Chairman of the Parliamentary Control Panel

David Piscitello

Vice-President, Security and ICT Coordination, ICANN

Hans-Georg Maaßen

President, Domestic Intelligence Service, Federal Republic of Germany

Matt Thomlinson

Vice-President, Microsoft Trustworthy Computing

Ashar Aziz

Founder, Vice Chairman of the Board and Chief Strategy Officer, FireEye

James A. Lewis

Director and Senior Fellow, Technology & Public Policy, Center for Strategic and International Studies

Tobby Simon

Chief Executive Officer, Synergia Bio Sciences and President, Synergia Foundation

Dave Merkel

Chief Technology Officer, FireEye

Christoph Keese

Executive Vice-President, Axel Springer SE

Dennis Monner

Chief Executive Officer, Secucloud

Rik Ferguson

Vice-President, Security Research, Trend Micro

Michael Hange

President, Federal Office for Information Security, Federal Republic of Germany

Ciaran Martin

Director-General, Government & Industry Cyber Security, GCHQ

Ingrid-Helen Arnold

Chief Information Officer, SAP

Siegfried Russwurm

Member of the Managing Board, Siemens AG

Elmar Theveßen

Deputy Editor-in-Chief and Head of News and Current Affairs, ZDF public broadcasting corporation

Georg Mascolo

Head, Research Association of NDR, WDR and Süddeutsche Zeitung

Klaus Schweinsberg

Managing Director, Center for Strategy and Higher Leadership

Erster Cyber Security Summit 2012 in Bonn

Der erste Cyber Security Summit 2012 setzte Impulse für einen innovativen und sicheren Wirtschaftsstandort Deutschland. Das gemeinsam von der Münchner Sicherheitskonferenz und der Deutschen Telekom initiierte Spitzentreffen schaffte dabei wertvolle Synergieeffekte zwischen Wirtschaft und Sicherheitspolitik.

Die Abwehr von Kriminalität, Wirtschaftsspionage und Sabotage aus dem Netz gewinnen wir nur mit übergreifenden Kooperationen. Hierzu beschreiben acht Eckpunkte die relevanten Handlungsfelder.

Relevante Handlungsfelder

Cyber-Sicherheit gehört auf die Tagesordnung jedes Unternehmens und jeder Unternehmensspitze.
Die Wirtschaft will den Austausch auf den obersten Führungsebenen verstetigen und regelmäßige Spitzentreffen, Simulationsübungen und Workshops in Deutschland etablieren.

Die Schaffung rechtlicher und institutioneller Instrumentarien für einen internationalen Dialog über Verhaltensnormen und vertrauensbildende Maßnahmen ist daher mit Nachdruck zu betreiben.

Vordringliche Aufgabe eines Bündnisses ist der Aufbau einer Plattform, auf der sich alle Industriezweige und Unternehmen aller Größen einbringen können.

Wir wollen den offenen Austausch über Angriffsszenarien auf freiwilliger Basis fördern. Mit dieser Bereitschaft schaffen wir ein Klima, in dem Abwehrmaßnahmen gegen Cyber-Attacken schneller entwickelt und geteilt werden. Nur ein mutiger, transparenter und auch aus den Unternehmen heraus gewollter Umgang mit Angriffen aus dem Cyber-Raum stärkt das Gesamtsystem.

Eine sichere Informationsgesellschaft braucht eine wachsende Gemeinschaft von Ansprechpartnern in den Unternehmen und im öffentlichen Sektor, die als „Cyber-Wehr“ bei einem Sicherheitsvorfall die Lage einschätzen, den Informationsfluss sicherstellen und Verteidigungsmaßnahmen einleiten und führen können.

Wir setzen uns ein für den Erhalt technologischer Souveränität am Standort Deutschland. Ein sicheres Gesamtsystem setzt die Sicherheit ausgereifter Hardware-Komponenten und deren Lieferketten voraus.

Mit Aufklärungsarbeit trägt die deutsche Wirtschaft darüber hinaus zu einer sicheren Informationsgesellschaft bei. Wir setzen uns für die Sensibilisierung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Unternehmen, Institutionen und Organisationen ein. Ein Mehr an Cyber-Sicherheit in Unternehmen wird ferner durch die Einführung einheitlicher Sicherheitsrichtlinien und die Schaffung von Sicherheitsarchitekturen erreicht.

Um die Bevölkerung insgesamt auf diesem so wichtigen Weg für den Standort Deutschland aufzuklären und mitzunehmen, sprechen wir uns ferner für geeignete mediale Maßnahmen zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit aus.

Gefährdungsanalysen

Beim ersten Cyber Security Summit im September 2012 diskutierten
75 Führungspersönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik die Gefährdungslage und die Strukturen einer bereichs- und branchenübergreifenden Zusammenarbeit. Eine Reihe zusammenfassender Artikel gibt einen Überblick über die Ergebnisse der einzelnen Arbeitsgruppen.

First 2012 Cyber Security Summit in Bonn

The first top-level meeting initiated jointly by the Munich Security Conference and Deutsche Telekom has for the first time brought together leading personalities in order to initiate the discussion regarding threat situations and structures of a cross-area and cross-sectoral cooperation.

The Cyber Security Summit thereby created valuable synergy effects between industry and security policy. We will only defend criminality, industrial espionage and sabotage from the internet with comprehensive cooperation. Here, eight key points describe the relevant areas of action.

Relevant areas of action

Cyber security should be on the agenda of every company and their top management. We want to see continuous exchange at the highest executive levels and establish regular high-level meetings, simulation exercises and workshops.

The creation of legal and institutional instruments for an international dialog on behavioral norms and confidence-building measures must be pursued.

An urgent task for the alliance is to set up a platform in which all branches of industry and companies of all sizes can get involved.

We want to promote open exchange on attack scenarios on a voluntary basis. The overall system will only be strengthened by handling attacks in a bold and transparent way. A corresponding initiative by industry must also be allowed to freely develop.

A secure information society requires a growing community of contacts in companies and in the public sector which, as a “cyber defense force”, is capable of safeguarding the information flow and introducing and carrying out measures in the event of a security incident.

We are committed to maintaining technological sovereignty in Germany. A secure overall system requires the security of fully developed hardware components and their supply chains.

With awareness-raising campaigns, German industry also contributes to a secure information society. We are committed to raising awareness among employees of companies, institutions and organizations. Further cyber security will be additionally achieved in companies through the introduction of standardized security guidelines and the creation of security architectures.

In order for people to be informed of and brought along on this highly important path for Germany, we also propose suitable media measures for raising the public’s awareness.

Risk analyses

At the first Cyber Security Summit in September 2012, 75 leading figures from the industrial and political world discussed the degree of risk and the structures of a cross-sector collaboration. A series of articles provides an overview of the results from the individual working groups.

Pres‌sefotos

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Stiftung Münchner Sicherheitskonferenz (gemeinnützige) GmbH
Oliver Rolofs
Prinzregentenstraße 7, 80538 München
E-Mail: press@securityconference.de
Web: www.securityconference.de

Deutsche Telekom AG
Frank Leibiger
Corporate Communications
Hahnstraße 43c, 60528 Frankfurt
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Web: www.telekom.com

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